Meine Schmuckstücke leben von auffälligen Farben und Formen – oft inspiriert von den verspielten Mustern der 70er-Jahre. Ich arbeite am liebsten mit Schmuckkeramik, weil sie mir als Material unglaublich viele Ausdrucksmöglichkeiten bietet. Mein Schmuck mag groß wirken, ist aber federleicht und angenehm zu tragen. Die ersten Ohrringe habe ich für mich selbst gemacht – die Begeisterung meines Umfelds war so groß, dass ich schließlich „in Produktion“ ging.
Ich möchte mit meiner Kunst Freude, Individualität und das Gefühl vermitteln, etwas ganz Besonderes zu tragen. Viele meiner Kundinnen und Kunden lieben es, aus der Masse hervorzustechen – genau das ermögliche ich ihnen mit meinen Stücken.
Ein bedeutender Meilenstein war für mich der Schritt in die Selbstständigkeit im Jahr 2022 – ein Wendepunkt, der mein Leben nachhaltig verändert hat. Besonders berühren mich individuelle Aufträge, die zeigen, dass meine Arbeit Menschen wirklich erreicht.
Für die Zukunft wünsche ich mir, meinem Stil treu zu bleiben und mich nicht ständig zu vergleichen. Ich lasse meine Marke in meinem eigenen Tempo wachsen und freue mich auf besondere Veranstaltungen, auf denen ich meine Werke präsentieren möchte.
Ich lasse mich gerne auf Vintage-Märkten und in bunten Läden inspirieren. Und wenn ich eine kreative Pause brauche, finde ich Entspannung am Badesee oder bei einem guten Kaffee in Wien.
Die Ausstellung in der Vitrine in der Fußgängerzone von Krems ist für mich eine wunderbare Gelegenheit, Kunstbegeisterte in meiner Wahlheimat Krems direkt zu erreichen. Ich liebe den persönlichen Kontakt – bei mir treffen bunte Unikate mit Charakter auf gute Laune. Das Leben ist schon ernst genug.
Obwohl ich selbstständig arbeite, ist mir der Austausch mit anderen Kreativen sehr wichtig. Gemeinsam Ideen zu entwickeln, sich gegenseitig zu bestärken – das gibt mir Mut und Energie.
Mein Rat an alle, die eine kreative Karriere anstreben: Mach, was dir wirklich Freude bringt. Sei mutig und bleib dir treu – so bleibt die Freude an der Sache lebendig, und der Rest ergibt sich mit Geduld von selbst.